Berührerin

Nach dem Selbsterhaltungstrieb ist der Sexualtrieb der zweitstärkste aller Triebe eines jeden Menschenwesens. Dies beruht nicht alleine darauf, sich zu duplizieren und auf den Wunsch, seine Gene weiter zu geben. Es besteht auch von Natur aus das Bedürfnis nach menschlicher Wärme und Berührung.

Schon in den Sechzigern gab es Studien darüber, dass Kinder, welche keine Streicheleinheiten bekamen, sich schlechter entwickelten und ihr Urvertrauen verkümmerte. Heute weiß man, aus Erfahrungen in der Frühchenmedizin, dass die sogenannte Känguru Therapie sehr förderlich ist für die Entwicklung des Kindes auf körperlicher, seelischer und mentaler Ebene positive Auswirkungen zeigt!

Menschen, die aufgrund einer körperlichen Behinderung sich selbst nicht berühren können, sprich, keine Selbstbefriedigung erfahren, haben einen starken Drang, ihre eigenen sexuellen Bedürfnisse in ihrem Umfeld auszuleben.

Leider finden sie aufgrund ihrer Abhängigkeiten, ihres Aussehens und eingeschränkter Beweglichkeit selten einen Beziehungspartner. In der Gesellschaft tritt man ihnen mit Vorurteilen und Ängsten entgegen.

Ich habe mich vor 15 Jahren diesen Menschen angenommen, ihren Bedürfnissen, Ängsten und Fragen. Ich habe wunderbare, dankbare Erfahrungen machen dürfen.

Meine Erfahrungen: Nicht nur Haarfarbe, Augenfarbe, Größe und Statur beeinflussen unsere Auswahl an Liebhabern oder Beziehungspartner. Es sind eher die ganz subtilen Dinge, wie Haltung, Bewegungsmuster, Geruch und Stimme, welche Anziehung auslösen. Ich lade euch daher ein, mutig zu sein und, außerhalb des gewöhnlichen Sex oder Geschlechtsverkehrs, Liebe zu erfahren.    Seit mutig und traut Euch ! Alles liebe Sabine!